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Bezirke - Stadtteile - Postleitzahl


Aktuelle Newsticker Berlin

Wohnkosten

Wohnungsmieten in Berlin steigen deutlich

Mittwoch, 4. März 2009 08:31  - Von Isabell Jürgens und Michaela Menschner

Innerhalb von sechs Monaten sind die Mieten in Berlin deutlich gestiegen - teilweise um bis zu neun Prozent. Besonders rasant entwickelten sich die Preise bei Neuvermietungen in Charlottenburg-Wilmersdorf und in Mitte. Am günstigsten kann man in Kreuzberg und in Marzahn-Hellersdorf leben.

Nur noch einkommensstarke Berliner können sich Wohnungen in begehrten Lagen in Charlottenburg und Mitte leisten

Insgesamt bleibt Berlin trotz steigender Mieten eine Stadt mit vergleichsweise niedrigen Wohnkosten. Die Mieten bei Neuvermietungen stiegen im zweiten Halbjahr 2008 im Durchschnitt um 5,8 Prozent auf 6,35 Euro
pro Quadratmeter pro Monat gegenüber dem Vorhalbjahr.

Zu diesem Ergebnis kommen der WohnmarktReport und der WohnkostenAtlas für Berlin, den die Wohnungsbaugesellschaft GSW Immobilien GmbH in Zusammenarbeit mit dem Immobilienberater Jones Lang LaSalle (JLL) und der Agentur GfK GeoMarketing erstellt hat. Für die Studie wurden 65.800 Mietangebote und 4300 Kaufangebote ausgewertet.

 KARTE: Der Berliner Mietatlas zum groß Klicken 

Die Angebotsmieten in Berlin erhöhten sich im zweiten Halbjahr 2008 auf durchschnittlich 6,35 Euro pro Quadratmeter. Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr 2008 waren es sechs Euro pro Quadratmeter. Bei den untersuchten acht Standorten wird Berlin nur noch von Leipzig unterboten, wie Jones Lang LaSalle am Dienstag mitteilte. Wie preisgünstig das Wohnen in der Hauptstadt ist, mache der Vergleich zu den teuersten Städten München (13,10 Euro pro Quadratmeter und Monat) und Frankfurt am Main (11,50 Euro pro Quadratmeter und Monat) deutlich.

Quelle: Berliner Morgenpost

 
1-A-Geschäftslagen Berlin ***** City-West
Stand: Dezember 2007

Kurfürstendamm (zwischen Gedächtniskirche und Adenauerplatz) *****
Tauentzienstraße (zwischen Wittembergplatz und Gedächtniskirche) *****
Joachimstaler Straße (zwischen Kurfürstendamm und Zoo) *****

 

Schloßstraße (Berlin-Steglitz) ****

Fasanenstraße (Charlottenburg) **** (*)

Kantstraße (Toplage zwischen Savignyplatz in Berlin-Charlottenburg) ****

Karl-Marx-Straße (Neukölln) *** (*)

 1-A-Geschäftslagen Berlin ***** City-West
Stand: Dezember 2007

Ausführliche Informationen zu den jeweiligen Bezirken


Nebenstraßen des Kurfürstendamms (nördliche Grenze: S-Bahn, südliche Grenze: Lietzenburger Straße) Nebenstraßen der Tauentzienstraße (bis Kurfürstenstraße und  Lietzenburger Straße)
Zentrum-Bezirke City-West
Altstadt Spandau
Berliner Straße (Tegel)
Karl-Marx-Straße (Neukölln)
Müllerstraße (Wedding)
Schloßstraße(Steglitz)
Wilmersdorfer Straße(Charlottenburg)

Ausführliche Informationen zu den jeweiligen Bezirken

Zentrum-Bezirke A City-West
Hermannplatz (Neukölln)
Johannisthaler Chaussee (Gropiuspassage)
Tempelhofer Damm
Turmstraße (Tiergarten)
Zehlendorf  (Teltower Damm)
Zentrum-Bezirk B City-West
Badstraße (Wedding)
Bahnhofstraße (Lichtenrade)
Berliner Straße (Wilmersdorf)
Drakestraße (Steglitz)
Heerstraße(Spandau)
Hermannstraße (Neukölln)
Hildburghauser Straße(Marienfelde)
Hauptstraße (Schöneberg)
Kottbusser Tor (Kreuzberg)
Kranoldplatz (Lichterfelde Ost)
Kurfürstendamm (Halensee)
Kurt-Schumacher-Platz (Reinickendorf/Wedding)
Leonorenstraße (Steglitz)
Mariendorfer Damm (Tempelhof)
Mehringdamm (Kreuzberg)
Potsdamer Straße (Tiergarten)
Reichsstraße (Westend)
Residenzstraße(Reinickendorf)
Siemensstadt Zentrum
 1-A-Geschäftslagen Berlin ***** City-Ost    Stand: Dezember 2007
Alexanderplatz
Friedrichstraße (von S-Bahnhof  bis Leipziger Straße)
Gendarmenmarkt
Potsdamer Platz
Unter den Linden
Friedrichstraße (ab nördlich S-Bahnhof)
Karl-Liebknecht-Straße
Leipziger Straße
Nikolaiviertel

Ausführliche Informationen zu den jeweiligen Bezirken

Zentrum-Bezirke A-Lagen  City-Ost
Berliner Allee (Weißensee)
Helle Mitte (Hellersdorf)
Marzahner Promenade (Marzahn)
Prerower Platz (Hohenschönhausen)
Schönhauser Allee (Prenzlauer Berg)
Zentrum-Bezirke B-Lagen  City-Ost
Allee-Center (Landsberger Allee)
Baumschulenstraße (Treptow)
Bölschestraße (Köpenick)
Dörpfeldstraße (Treptow)
Elsenstraße (am Treptower Park)
Greifswalder Straße (Prenzlauer Berg)
Hauptstraße (Hohenschönhausen)
Helene-Weigel-Platz (Marzahn)
Karl-Marx-Straße (Friedrichshain)
Mehrower Allee (Marzahn)
Prenzlauer Allee (Prenzlauer Berg)
Um den Bahnhof Schöneweide
Am Tierpark (Friedrichsfelde)
Warschauer Straße (Friedrichshain)
Weitlingstraße (Lichtenberg)
Wilhelminenhof (Köpenick)
 

Die Mieten in Berlin steigen trotz der Finanzkrise

Freitag, 20. Februar 2009 23:40  - Von Isabell Jürgens

Die Mieten steigen in Berlin immer weiter. Da fragt sich so mancher, ob er nicht lieber eine Wohnung kaufen sollte. Doch nur in wenigen Teilen Berlins sinken die Immobilienpreise. In Charlottenburg-Wilmersdorf und Mitte etwa bleibt Eigentum für viele unerschwinglich.

Berlins Mieter werden sich weiterhin auf steigende Mietpreise einstellen müssen. Nach Einschätzung des Immobilienverbands Deutschland (IVB) würden sich besonders sanierte Altbauwohnungen in den begehrten Innenstadtlagen oder in Potsdam verteuern: „Weil die Nachfrage hoch ist, wird es dort sogar zu zweistelligen Mietsteigerungen kommen“, sagt der Vize-Chef des IVD Berlin-Brandenburg, Andreas Habath.

Von 2001 bis 2008 sei die durchschnittliche Nettokaltmiete in Berlin kontinuierlich gestiegen, nämlich von 4,80 Euro pro Quadratmeter auf 5,75 Euro. 2008 lag die Steigerungsrate bei 2,5 Prozent. „Wir gehen für 2009 von Preiserhöhungen von durchschnittlich eineinhalb

bis zwei Prozent aus“, sagte Habath. Die gestiegenen Betriebskosten und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verringerten in allen übrigen Stadtlagen die Spielräume für höhere Steigerungen.

Angesichts der stetig steigenden Mieten und mangelnder solider anderer Anlagemöglichkeiten in Zeiten der Finanzkrise überlegen viele Mieter, ob sie die gesunkenen Immobilienpreise und günstigen Zinsen jetzt nutzen sollen, um Wohneigentum zu erwerben. Doch es ist derzeit nicht leicht, geeignete Objekte in wertstabilen Lagen zu finden, wie Experten berichten. So geht Roman Döbele, Vorstandsvorsitzender der Grüezi Real Estate AG davon aus, dass die Preise von Eigentumswohnungen, insbesondere wenn es sich dabei um sanierte Altbauwohnungen in zentraler Lage handelt, steigen werden.

Dagegen könnten Investoren derzeit ganze Mehrfamilienhäuser in einfachen Lagen fast zum Schnäppchenpreis erwerben. In Bezirken wie Steglitz und Charlottenburg-Wilmersdorf hätten die Preise in den vergangenen Monaten laut Döbele um 20 Prozent nachgegeben. „Wir haben in einzelnen Bereichen sogar Preisnachlässe von bis zu 50 Prozent registriert“, sagte er. In Neukölln etwa hätten die Preise aufgrund der starken Nachfrage ausländischer Investoren 2007/2008 bei 1000 bis 1100 Euro pro Quadratmeter gelegen. „Mittlerweile sind die Preise
wieder auf dem Niveau von 2003 – nämlich bei 500 bis 700 Euro.“

Zahlen, die sowohl der IVD und auch Stefan Kiehn von der Herkules Grundbesitz AG indes nicht bestätigen. „Wir haben Preisrückgänge von zehn bis 20 Prozent je nach Lage und Ausstattung beobachtet.“ Aufgrund des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds und auslaufender Finanzierungen kämen viele Immobilien in mittleren und einfachen Lagen wieder auf den Markt. Die Herkules-Gruppe, die in Berlin vor allem Wohnungen für dänische Investoren erwirbt, will deshalb auch noch warten, bevor sie dort kauft: „Die Preise werden noch sinken.“ Auch in den guten Lagen seien Preisrückgänge zu verzeichnen. „Da würden wir gerne kaufen – es gibt aber kaum Objekte auf dem Markt.“

Enttäuschend für viele Noch-Mieter ist der Umstand, dass einzelne Eigentumswohnungen wesentlich teurer sind. Und Schnäppchen wird es hier auch nicht geben. Spitzenreiter mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von rund 1850 Euro sind nach IVD-Angaben Charlottenburg-Wilmersdorf und Mitte, während in Außenbezirken 900 Euro verlangt werden. „Aufgrund der Finanzkrise erscheint eine solide Immobilie wieder als lohnendes Investment“, begründet Habath die stabilen Preise.

Quelle: Berliner Morgenpost



Der Berliner Wohnmarkt-Report

 Durchschnittsmieten in den Berliner Bezirken, 2. Halbjahr 2008
Quadratmeterpreis pro Monat

Für den WohmarktReport wurde zum einen die Durchschnittsmiete 
aller Mietangebote berechnet. Zum anderen wurden die teuersten fünf Prozent der Mietangebote und die günstigsten fünf Prozent in einem eigenen Segment zusammengefasst. Im sogenannten oberen und unteren Bereich gab es unterschiedliche Entwicklungen. Während sich im oberen Segment die Angebotsmieten im zweiten Halbjahr 2008 erhöhten, verringerten sie sich im unteren im Vergleich zum Vorhalbjahr. „Die Zahlen belegen, dass Berlins Wohnungsmietmarkt ein Qualitätsproblem hat. Er ist mit guten Wohnungen unterversorgt, wohingegen es mehr als genug einfache Wohnungen gibt“, sagte Andrew Groom von Jones Lang LaSalle. Für das Jahr 2009 erwarte er weiter steigende Mieten. Einer wachsenden Nachfrage stehe ein stagnierendes, wahrscheinlich schrumpfendes Angebot gegenüber.

Die Mommsenstraße können sich nur noch Besserverdiener leisten

Von den zwölf Berliner Bezirken, kam es in acht zu einem Anstieg 
der Angebotsmieten, in vier gingen sie leicht zurück. Den stärksten Anstieg gab es im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, der zugleich die höchsten Mieten vorweist. Der bürgerliche Bezirk hatte schon in früheren Jahren das höchste Mietniveau. Durchschnittlich 7,95 Euro pro Quadratmeter wurden im zweiten Halbjahr 2008 für Neuvermietungen verlangt. Im Halbjahr davor waren es noch 7,30 Euro gewesen. Dies entspricht einem Anstieg von rund neun Prozent.

Knapp dahinter landete der Bezirk Mitte mit einer durchschnittlichen Angebotsmiete von 7,25 Euro pro Quadratmeter. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es noch 6,70 Euro pro Quadratmeter gewesen. Die Steigerung betrug 8,2 Prozent. Der Mietanstieg konzentrierte sich auf bessere, im Stadtkern gelegene Wohnungen.

Während die Angebotsmieten im obersten Marktsegment in Mitte stiegen, sanken sie im untersten Segment, das vor allem in Moabit und Wedding vertreten ist. Einen leichten Mietpreisrückgang gab es dagegen in Neukölln, Tempelhof-Schöneberg, Spandau und Treptow-Köpenick. In Neukölln verringerte sich die durchschnittliche Angebotsmiete im zweiten Halbjahr 2008 von 5,30 Euro pro Quadratmeter auf 5,25 Euro pro Quadratmeter. Dies entspricht einem Rückgang von rund einem Prozent.

Wer Unter den Linden wohnt, muss tief in die Tasche greifen

Die Wohnkostenbelastung der Berliner lag 2008 bei durchschnittlich bei 26,6 Prozent der Kaufkraft. In Frankfurt am Main hingegen mussten Mieter durchschnittlich 32,1 Prozent und in München 29,8 Prozent ihrer Kaufkraft aufwenden. Die Kaufkraft ermittelt sich aus dem Einkommen eines Haushaltes nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben inklusive staatlicher Leistungen wie zum Beispiel Kindergeld. In Berlin besteht der Durchschnittshaushalt aus 1,8 Personen.

Wer rund um die Flaniermeile Unter den Linden in Mitte wohnt, muss mit der höchsten Mietbelastung in Relation zum Einkommen leben. Im Postleitzahlengebiet 10117 mussten Mieter durchschnittlich 66, 7 Prozent ihrer Kaufkraft für ihre Wohnung aufwenden. Nirgendwo sonst in Berlin finden sich vergleichsweise so großzügige und teure Wohnungen.

"Die Kaufkraft liegt in diesem Gebiet mit durchschnittlich 2452 Euro für Berlin im mittleren Bereich. Deshalb ist die Wohnkostenbelastung so hoch“, sagte Udo Radtke, Berlin-Experte bei GfK GeoMarketing. Im Einzugsgebiet des Kurfürstendamms im Westteil der Stadt befinden sich weitere Gebiete mit einer sehr hohen Wohnkostenbelastung. Im Postleitzahlengebiet 10629 rund um die Sybel- und Mommsenstraße müssen Neumieter durchschnittlich 49,1 Prozent ihrer zur Verfügung stehenden Kaufkraft für eine Wohnung aufwenden. 

Dies ist der zweithöchste Wert für die Hauptstadt. Im Bereich des Savignyplatzes mit der Postleitzahl 10623 beträgt die Wohnkostenbelastung 48,7 Prozent.

"Wir gehen davon aus, dass diese Quartiere künftig nur noch zahlungskräftigen Bewohnern offen stehen“, sagte ZinnöckerThomas Zinnöcker, Vorsitzender der Geschäftsführung der GSW. Lediglich schlechte Wohnungen im Erdgeschoss oder mit hoher Lärmbelästigung durch Straßenverkehr seien von dieser Entwicklung ausgenommen.

Kreuzberger Mieten bleiben stabil

"Trotz steigender Mieten ist Berlin nach wie vor eine Großstadt mit einer geringen Wohnkostenbelastung. Von einer Verdrängung von Geringverdienern aus Berlin kann keine Rede sein“, so Zinnöcker. Auch in Kreuzberg ließen die Zahlen keine Verdrängung von ärmeren Mietern erkennen. In der Vergangenheit war immer wieder Kritik laut geworden, dass Luxuswohnprojekte die alteingesessene Mieterstruktur zerstören würde.

"Die oft behauptete Verdrängung von ärmeren Mietern aus Kreuzberg lässt sich durch die erhobenen Zahlen zur Wohnkostenbelastung nicht belegen“, sagt Zinnöcker. Dafür sei die Kaufkraft in Kreuzberg zu niedrig. Es gebe lediglich einzelne Projekte für kaufkräftigere Mieter.

Im Postleitzahlengebiet 10969 rund um die Prinzenstraße verfügen die Menschen mit 1810 Euro über die niedrigste Kaufkraft in ganz Berlin. 
Trotz kleinerer Wohnungen und günstigeren Mieten ist die Wohnkostenbelastung mit 33,9 Prozent hoch. Die bescheidenen Einkommenswerte lassen sich durch mehrere Faktoren erklären: Der Anteil von Jungen, Alten, Arbeitslosen und Ausländern mit geringem Einkommen in Kreuzberg ist besonders hoch.

Preisgünstige Wohnungen immer seltener in Innenstadtlagen

Preisgünstiger Wohnraum findet sich in Berlin vor allem in den Siedlungen der Zwischen- und Nachkriegszeit, wie im Nordwesten des Wedding oder in Neukölln südlich der S-Bahn, sowie in den Großquartieren der Bezirke Reinickendorf, Spandau und Marzahn-Hellersdorf. In einigen Bezirksteilen von Reinickendorf liegt die Wohnkostenbelastung deutlich unter 20 Prozent. Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf bietet von allen Berliner Bezirken das günstigste Verhältnis von Angebotsmieten zur vorhandenen Kaufkraft der Ortsansässigen. Die durchschnittliche Angebotsmiete beträgt 5,05 Euro pro Quadratmeter, bei einer durchschnittlichen Kaufkraft von 2829 Euro. Dies entspricht einer durchschnittlichen Wohnkostenbelastung von 19,6 Prozent.

Berliner Mieterverein über Entwicklung besorgt

Zeitgleich mit der GSW legte am Dienstag auch die Investitionsbank Berlin (IBB) ihren Wohnungsmarktbericht 2008 vor, der zu ganz ähnlichen Ergebnissen kommt. „Betrachtet man die vergangenen zehn Jahre, so haben sich die Mieten in Berlin nach oben entwickelt“, sagt Matthias Kämmer, Abteilungsleiter in der IBB. Da gleichzeitig die Einkommen im Vergleich zum Bundesgebiet nur unterdurchschnittlich gestiegen sind, hat dies zu einer zunehmenden Wohnkostenbelastung der Berliner geführt.
„Die niedrigen Einkommen sind deshalb das eigentliche Problem“, sagt er.

Der Berliner Mieterverein nennt diese Entwicklung besorgniserregend. „Die Kluft zwischen geringem Angebot und wachsender Nachfrage vertieft sich 
in den begehrten Innenstadtlagen besonders stark“, so der stellvertretende Hauptgeschäftsführer Reiner Wild. Der Mieterverein fordere deshalb den Senat auf, sich beim Bund für eine Begrenzung der Neuvertragsmieten einzusetzen. Das Wirtschaftsstrafgesetz müsse so verändert werden, dass Mietpreisüberhöhungen wieder begegnet werden könne.

Davon hält Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) jedoch nichts. Denn das Schreckensszenario der Verdrängung aller Normal- und Geringverdiener
sei nicht realistisch: „Trotz des erneuten Anstiegs der Mieten kann in Berlin auch in der Innenstadt günstig gewohnt werden“, sagt Junge-Reyer. So gebe es in Moabit und Wedding, aber auch in Bereichen Kreuzbergs preiswerte Angebote.

Immerhin: Die Mieter von Sozialwohnungen in Großsiedlungen, die vom Abbau der Wohnbauförderung betroffen sind, sollen jetzt entlastet werden. Dazu hat der Senat gestern das „Mietkonzept 2009“ beschlossen. Das Konzept sieht eine Kappungsgrenze von 5,35 Euro pro Quadratmeter (netto kalt) für rund 6200 Wohnungen in den folgenden Gebieten vor: Ackerstraße, Brunnenstraße, Heinrich-Zille-Siedlung und Wollankstraße in Mitte. Mariannenplatz, Mehringplatz, Neues Kreuzberger Zentrum, Wassertorplatz und Werner-Düttmann-Platz in Friedrichshain-Kreuzberg. Wohnen am Kleistpark („Sozialpalast“) und Terrassen Schöneberg in Tempelhof-Schöneberg. Die Dammweg-Siedlung, die Rollbergsiedlung und Sonnenallee in Neukölln.

Darüber hinaus sollen die städtischen Wohnungsbaugesellschaften auch außerhalb der Großsiedlungen die Mieten von Sozialmietwohnungen in einfacher und mittlerer Wohnlage wegen des Fördermittelabbaus nicht über 5,75 Euro pro Quadratmeter monatlich ansteigen lassen. Der Mieterverein hält das „Mietkonzept 2009“ für unzureichend. Die Kappungsgrenze sei zu hoch, die Anzahl der ausgewählten Sozialwohnungen dagegen zu gering, so Rainer Wild.

Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) bemängelt, dass das Konzept keine langfristige Lösung biete. „Man sollte lieber über eine grundsätzliche Neugestaltung des Fördersystems nachdenken“, so Ludwig Burkardt, Vorstandsmitglied beim BBU. Mit dem Konzept verhindere der Senat vorübergehend weitere Mietsteigerungen in Großsiedlungen. Das ändere aber nichts daran, dass die Sozialmieten schon jetzt weit mehr als einen Euro über der im Mietspiegel ausgewiesenen Durchschnittsmiete lägen.

Quelle: Berliner Morgenpost



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Durchschnittlich erzielte Kauf- und Mietpreise für Potsdam

 

1.000 Jahre Stadtgeschichte, Bausubstanz vom Feinsten und Wasserlagen, von denen andere Metropolen nur träumen können – Potsdam war schon immer etwas Besonderes, aber seit einigen Jahren hat man sich auch unter Deutschlands Topadressen etabliert

 

Bereits vor Öffnung dieses Gebiets wurden die Objekte zu Millionenbeträgen über die Wachmauer hinweg reserviert und verkauft. Überaus weitsichtig, wie man mittlerweile erkennen kann. Denn heute, besagte neun Jahre später, kostet der Quadratmeter unweit des Heiligen Sees auch gern mal über 6.000 Euro. 

Davon hat jeder Euro seine Berechtigung, denn die Umwidmung des Viertels ist derart gelungen, dass es dort fast so aussieht wie vor 100 Jahren. Und hier vollführt man sie dann wieder, die eingangs erwähnte Zeitreise.


Also werden auch in Potsdam die Spitzenpreise durch die Nähe zum Wasser bestimmt. Kaum verwunderlich, wenn man sich die Stadt einmal aus der Luft betrachtet. Mehr Wald- und Wasserflächen dürfte keine andere deutsche Metropole für sich verbuchen können. So bestechen auch die Villenkolonie Babelsberg am Griebnitzsee und die Berliner Vorstadt durch ihre prachtvollen Altbauten am edlen Nass.

Trotz der auffälligen Gemeinsamkeit unterscheiden sich die beiden Potsdamer Stadtteile allein schon durch ihre Bebauung. Während der Name Villenkolonie bereits auf Einzelobjekte mit großen Grundstücken schließen lässt, zeichnet sich die Berliner Vorstadt zwischen Heiligem und Tiefem See durch repräsentative Mehrfamilienhäuser und -villen aus. Und so unterschiedlich wie die Bebauung präsentieren sich auch – mit etwas Augenzwinkern betrachtet – die Einwohner. Auf der Babelsberger Seite, unweit der Filmstudios, lebte einst der Schauspieler Heinz Rühmann und gelegentlich auch der ehemalige US-Präsident Harry S. Truman. In der eher mondänen Berliner Vorstadt hat sich hingegen Prominenz wie der Modeschöpfer Wolfgang Joop, das Ex-Model Nadja Auermann oder das Ex-Botschafterpaar Borer-Fielding niedergelassen. Letzteres bewohnte übrigens bis vor kurzem die Prunkimmobilie der Stadt, die Kampffmeyer-Villa am Glienicker Horn. 

 

Bei Jauch zu Haus

Top-Model Nadja Auermann wird Mitglied der wachsenden Prominentengemeinde von Potsdam. Nach einem Bericht der «Bild» hat Auermann die ehemalige Villa von Fernsehmoderator Günther Jauch am Heiligen See gemietet und wurde schon beim Einkaufen in der Stadt gesichtet. 

Auermanns neues Domizil ist eine Backstein-Villa aus den 20er Jahren mit eigenem Bootssteg. Günther Jauch bewohnt jetzt einen Neubau in der Nachbarschaft.

Sanierungsfall

Vor dem Umzug mit Ehemann Wolfram Grandezka und den beiden Kindern Cosima und Nicolas muss das Haus - «ein hübsches Palais im französischem Stil» - allerdings noch komplett saniert werden, wie es in der «Märkischen Allgemeinen» hieß. Von Auermanns Management in Hamburg gab es zu den Umzugsplänen keinen Kommentar.

Promi-Viertel

Das Prominentenviertel Potsdams am Heiligen See gilt bereits als Touristenattraktion: Modedesigner Wolfgang Joop gehört die Weiße Villa, eines der größten Anwesen. Ufa-Chef Wolf Bauer hat sich ein schlossähnliches Domizil gebaut und Verlegerwitwe Friede Springer ließ sich dort eine Villa wieder herrichten. In der Nachbarschaft sind Springer-Vorstand Mathias Döpfner und die Venezuelanische Botschaft. 

  1. Am Heiliger See / Tiefer See (Top Nobelviertel im Berliner Vorstadt)³
  2. Jungfernsee (Nobelviertel im Berliner Vorstadt)³
  3. Am um Schloss Babelsberg³
  4. Heiligen See (Promiviertel im Berliner Vorstadt)³
  5. Ludwig-Richter-Straße, Tizianstraße, Berliner Straße (Trendviertel im Berliner Vorstadt)
  6. Glienicker Horn (Luxuswohnlage im Berliner Vorstadt)
  7. Griebnitzsee (am um Glienicker Brücke)
  8. Schiffbauergasse (Berliner Vorstadt

Das neue Potsdam

Noch vor wenigen Jahren überwogen in Potsdam die Ruinen. Von der Pracht, die Könige und betuchte Kaufleute schufen, war kaum noch etwas übrig. Dann zog die neue Prominenz her und brachte Geld mit. Jetzt eröffnet eine Sehenswürdigkeit nach der anderen in frischem Glanz. Das neue Potsdam ist Thema unseres achten und letzten Spaziergangs. Wir führen Sie über prächtige Straßen und grüne Pfade zu Aussichtspunkten, Palästen, Luxusvillen und Künstlerklausen.

Sie starten am Potsdamer Hauptbahnhof und gehen durch die Überführung erst Richtung Babelsberger Straße, dann links durch die Bahnhofspassagen zum Ausgang Lange Brücke. 
An der Ampel laufen Sie geradeaus auf die Brücke über die Havel. 

Hinter der Brücke führt ein Kiesweg nach rechts auf die Freundschaftsinsel. Am Ende der Wiese führen zwei Eingänge in den Garten: Sie gehen vor dem Zaun nach links und an der riesigen Buche durchs Schwanentorhaus. Dann halten Sie sich links und können einen Blick in den Pavillon werfen, bevor Sie weiter durch den Garten gehen. Zum Inselcafe spazieren Sie durch die Pergola hinter dem Pavillon (bis Mitte Oktober täglich 10.30-20 Uhr). Dort bekommen Sie auch ein zweites Frühstück.

Geradeaus geht's zum Bootsverleih (bei gutem Wetter täglich 10-19 Uhr, 6 Euro pro Stunde). Dahinter läuft man nur noch ein paar Meter bis zur Spitze der Insel, die wie ein Schiffsbug gestaltet ist. 
Von dort hat man einen schönen Blick auf die Havel und auf den umstrittenen modernen Nachbau der Heilig-Geist-Kirche.

Das Gebäude beherbergt heute eine Seniorenresidenz. Zurück aufs Festland gelangen Sie über die Fußgängerbrücke hinter dem Cafe. Hinter der Brücke nehmen Sie links den beschilderten Weg zum Alten Markt. Dort steuern Sie die Passage unter jenem Betonklotz an, der die Potsdam-lnformation beherbergt. So erreichen Sie die Friedrich-Ebert-Straße, die Sie bei der Ampel etwa 80 Meter weiter links überqueren. Im Marstall auf der anderen Straßenseite ist das Filmmuseum untergebracht. Sie gehen hinter dem rötlichen Gebäude entlang und nach etwa 100 Metern rechts in die Straße Am Neuen Markt. Verlassen Sie den Platz rechts neben dem Stallgebäude und gehen Sie durch die Siefertstraße zur Yorckstraße mit dem Stadtkanal. Gegenüber beginnt die von prächtigen denkmalgeschützten Häusern gesäumte Wilhelm-Staab-Straße. An ihrem Ende über- queren Sie die Charlottenstraße und gehen leicht links in die Jägerstraße.

Dann biegen Sie links ein in die Brandenburger Straße - Potsdams Fußgängerzone und Einkaufsmeile. Das gewaltige Gerüst zeugt vom Wiederaufbau des Stadtpalais', Am Ende der Straße ist das Brandenburger Tor zu sehen, 
Sie nehmen allerdings schon die erste Querstraße, die Dortustraße, nach rechts. Es gibt in dieser Gegend viele Einkehrmöglichkeiten. 

Eine sehr attraktive ist das italienische Restaurant "Da Vinci" im Albrechtshof, Dortustraße 4. Ein paar Meter hinter dem Restaurant gehen Sie rechts in die Hegelallee und wieder rechts in die, Jägerstraße. Bemerkenswert ist das Haus Nr. 39 auf der linken Seite mit seiner scheinbar über das Fachwerk gerollten Fassade. Auch ein Blick in den Hinterhof lohnt, und das Restaurant "Juliette" hat schon viele Auszeichnungen bekommen.

Laufen Sie dann weiter bis zur Gutenbergstraße, wenden Sie sich nach links, und weiter geht's zur Friedrich-Ebert-Straße. Sie gehen nach links und sehen vor sich das Nauener Tor, An der Friedrich-Ebert-Straße 88 und 89 lohnt ein Blick ins Hofgarten-Karree. 

Ein paar Schritte weiter nehmen Sie rechts die Mitteistraße, die durchs Holländische Viertel führt. An der Benkertstraße gehen Sie links. Gleich an der Ecke bekommen Spaziergänger im "Maison du Chocolat" köstliche französische Trinkschokolade und Torten. Die Nr. 3 auf der linken Seite beherbergt das Potsdam-Museum. Das "WeinWerk" in der Hausnummer 2 empfiehlt sich durch die aparte Kombination aus Möbelrestaurierung und Getränkeverkauf.

Wenn Sie möchten, können Sie ab hier unsere Abkürzung nehmen. Laufen Sie die Benkertstraße hinauf bis zur Kurfürstenstraße und diese rechts hinunter bis Sie auf die Mangerstraße stoßen (lesen Sie weiter bei Punkt 13). Wer nicht abkürzen möchte, geht ebenfalls die Benkertstraße hinauf bis zur Kurfürstenstraße, dort rechts - hier sehen Sie die Kehrseite des sonst so herausgeputzten Holländischen Viertels - biegt aber nach etwa 150 Metern an der Ampel nach links in die Hebbeistraße ab mit ihren prächtigen Villen, danach auch in die Bertha-von-Suttner-Straße nach links und an ihrem Ende in die Eisenhartstraße nach rechts. Hier tragen die Immobilienmakler mit großen Schildern zur Gartengestaltung bei - im neuen Potsdam ist eben noch immer nicht alles verteilt.

Die Alleestraße überqueren Sie an der Ampel und gehen geradeaus in die Große Weinmeisterstraße. Sie folgen ihrem Verlauf nach links bis zur Ecke Beyerstraße. Biegen Sie links ein. Durch die Beyerstraße gelangen Sie zur Russischen Kolonie Alexandrowka: Jenseits der Puschkinallee beginnt ein Kiesweg durch die dörfliche Siedlung. An der Kreuzung gehen Sie nach rechts - oder gönnen sich eine Pause im Eckhaus Nr. 1, das neuerdings ein russisches Restaurant mit Teestube beherbergt. 

Wenn Sie an der Kreuzung in der Alexandrowka rechts gegangen sind, 
kommen Sie zu einer Ampel - 
überqueren Sie die Straßenbahngleise und gehen Sie dahinter an der zweiten Laterne halb rechts auf den schmalen Kiesweg Richtung Kapellenberg. Bald schimmert vom Berg her die Russisch-Orthodoxe Kirche durchs Laub. An der Kirche halten Sie sich leicht links. Wo der Fußweg eine kleine Straße kreuzt, befindet sich links der Eingang zum Jüdischen Friedhof (sonntags 10-13 Uhr). Der Fußweg führt an der Friedhofsmauer entlang auf den Pfingstberg. Durch ein hohes Tor erreichen Sie das Belvedere. Neben der Anlage liegt rechts der Pomona-Tempel, Schinkels frühestes Bauwerk.

Nach der Besichtigung verlassen Sie das Belvedere durch den Torbogen direkt links neben dem Haupteingang und halten sich gleich dahinter rechts (an der einzigen Laterne vorbei). Der Weg führt bergab auf eine angewitterte Villa mit Turm zu, die sich einst der Hauptdirektor der Berliner Hypothekenbank bauen ließ. Dann geht es auf Asphalt halb links weiter bergab. Am Ende der Asphaltstraße folgen Sie rechts der Ausschilderung zum Schloss Cecilienhof.
Die Straße führt auf ein Rondell, hinter dem Sie leicht links Richtung Meiertor gehen. Nach 200 Metern erreichen Sie den Neuen Garten an der Meierei. Hinter der Meierei führt ein Kiesweg am Wasser entlang. Genießen Sie den Blick auf Cecilienhof und gehen Sie dann hinter der Wiese nach rechts zum Schloss. Im liebevoll gepflegten Innenhof lässt sich's schön pausieren (montags geschlossen). 

Vor dem Giebel auf der linken Seite des Schlosses zweigt ein Kiesweg ab, der sich zum Heiligen See schlängelt. Der Weg am Seeufer entlang, 
führt zum Marmorpalais (dienstags bis sonntags 10-17 Uhr). Ebenso interessant ist ein Blick über den Heiligen See: Die prächtige weiße Villa geradeaus gehört Wolfgang Joop. Zwei Häuser weiter rechts - in dem mit Glasturm - wohnt Günther Jauch. Und rechts neben ihm Topmodel Nadja Auermann. Bleiben Sie auf dem Uferweg. So gelangen Sie am Ende des Heiligen Sees an die Gotische Bibliothek.

Hinter der Bibliothek verlassen Sie den Neuen Garten durchs Tor und biegen gleich links in den Uferweg an der Mangerstraße ein. 
Vor der Seestraße gehen Sie rechts und folgen nun dem Verlauf der CD Mangerstraße, wo Potsdams schönste Luxusvillen stehen. Einen Kontrast bietet der Mühlenweg, der vor der Kleingartenanlage nach links und an ihr vorbei führt. An seinem Ende lohnt der Mini-Umweg zur Wendeschleife jenseits der quer verlaufenden Seestraße, wo sich ein toller Blick aufs Marmorpalais auftut.

Gehen Sie nun wieder zurück auf die Seestraße, der Sie, vorbei an den Villen von Auermann, Jauch und Joop, folgen. 
Spazieren Sie bis zum Haus Nummer 19, in die Galerie am See von Peter Kurgan. Hinter der Galerie gehen Sie halb rechts in die Tizianstraße und nach etwa 200 Metern links durch die Böcklinstraße zur Schwanenallee. Dort rechts. 
Nach etwa 100 Metern erreichen Sie das Tor zur norwegischen Matrosenstation Kongsnaes. Nun sind es nur noch 300 Meter bis zur Glienicker Brücke. Von hier aus genießen Sie noch einen besonders schönen

Blick auf die Heilandskirche Sacrow (links) und das Schloss Babelsberg (rechts), bevor Sie der Bus 116 nach Berlin bringt.

Ein Service der 4IS.... FOR INTELLIGENT SOLUTIONS

Index Rangliste Toplagen - Index Teuerste Wohnlagen Potsdams-

(u.a. die begehrtesten und gefragtesten Villenkolonien: z.B. Heiligen See, Tiefer See, Jungfernsee / Berliner Vorstadt)

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mittlere Lage bis zu 2.000 €/m² * (Berl. Vorstadt) ab/bis zu 2.550 €/m²
einfache Lage bis zu 1.450 €/m² * (Berliner Vorstadt) ab/bis zu 2.150 €/m²
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* Für hochwertig sanierte Wohnanlagen  

* Für hochwertig sanierte Wohnanlagen  (Stand 11. November 2004)

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²/³ gilt auch für besondere Immobilien (wie z.B. edle Villa, Prächtige Altbauten, hist. bedeutende Anwesen).

Ausführliche Informationen zu den jeweiligen Bezirken

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