Herzlich Willkommen in Berlin-Weißensee - Komponistenviertel

Projekt

Im Komponistenviertel von Weißensee entstehen in der ruhig gelegenen Puccinistraße die „Hofgärten“. Das ehemalige Industrieareal, das unmittelbar an den Jüdischen Friedhof Weißensee angrenzt, wurde bereits Ende des 19. Jahrhunderts als Hauptsitz der Carl Müller Gummiwarenfabrik genutzt und steht seit 1994 leer. Die erhaltenswerten Gebäude wurden im Jahr 1996 unter Denkmalschutz gestellt und sind in Ihrer Grundsubstanz sehr gut erhalten. Sie bieten die für Industriebauten besonderen architektonischen Möglichkeiten: Hohe Decken, große Fenster und offene Etagen. Hier entstehen Lofts und Altbauwohnungen mit einer Wohnfläche bis zu 283 m².

Zwei gestalterische Besonderheiten prägen die Hofgärten: Zum einen das harmonische Nebeneinander von Alt und Neu, die Kombination der historischen Bausubstanz mit modernen Townhouses, Penthäusern und Apartmenthäusern.
Zum Anderen der hohe Grünanteil der Anlage: Auf Zwei Drittel der Fläche befinden sich zahlreiche Privatgärten sowie zwei Hofgärten, die dem Areal parkähnlichen Charakter verleihen. Dazu trägt auch die niedrige Geschossflächenzahl von 0,97 bei: Auf dem 11.000 m² großen Grundstück werden nur 10.700 m² Wohnraum erstellt. Zum Vergleich: In Mitte und Prenzlauer Berg beträgt diese Zahl bei vielen Objekten 2,5 bis 3,5. Zentral, ruhig und grün – in den Puccini Hofgärten kein Lippenbekenntnis sondern unverkennbares Markenzeichen. 

Das Grundstück

Das markante Grundstück der Hofgärten ist leicht gedreht in Richtung Süd / Süd-West. Die Folge: Alle Gebäude haben eine optimale Ausrichtung in Richtung Sonne. Das renommierte Berliner Architektenduo Kehrer & Hänni hatte die Aufgabe, diese hervorragende Ausgangssituation zu nutzen, um ein außergewöhnliches Wohnensemble zu planen. Besonderen Wert legten die Architekten auf die optimale Ausrichtung der Gebäude, um einen bestmöglichen Lichteinfall in die Wohnungen und Häuser zu gewährleisten.

Die denkmalgeschützen Altbauten in dieses Konzept zu integrieren, war dabei nicht schwierig: In den ehemaligen Fabrikhallen wurde schon immer eine gute Belichtung benötigt. So sind nicht nur die Fabrikgebäude sondern auch die Fabrikantenvilla optimal ausgerichtet.

Garagenlösung

Die Puccini Hofgärten befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Jüdischen Friedhof Weißensee. Die Grundstücksgrenze bildet eine bis zu sechs Meter hohe denkmalgeschützte Mauer. Wie bekommt man Halt in die Wand nach Abriß der Hallen? Wie relativiert man die Höhe der Mauer für die Bewohner? Eine weitere wichtige Frage: Wie schafft man ausreichend Parkplätze auf dem Areal? Die Architekten hatten eine geniale Lösung: An der Mauer wird eine überdachte Straße entlang führen – ähnlich einer Tiefgarage -  die als übergrüntes Parkdeck dienen wird.

    Das Ergebnis:

  1. Mit einer aufwendigen Konstruktion für das Parkdeck bekommt die historische Mauer die geforderte Stabilität.
  2. Die Höhe der Mauer reduziert sich für die Nutzer der Privatgärten durch den Aufbau des Parkdecks auf ca. 1,50 bis 2,50m, was einem normalen Sichtschutz entspricht.
  3. Gleichzeitig entstehen ca. 100 Stellplätze. Somit gibt es für jede Wohneinheit mindestens einen Stellplatz.
  4. Die Hofgärten bleiben autofrei.

Altbau

Die historische Bausubstanz der ehemaligen Gummiwarenfabrik Carl Müller bleibt erhalten. Insgesamt bieten die alten Fabrikgebäude, das Kontorhaus und die Fabrikantenvilla ca. 5.000 Quadratmeter Geschossfläche für attraktive Altbau- und Loftwohnungen.

Als Industriedenkmal im Sanierungsgebiet werden die Loftgebäude und die Altbauwohnungen nach §7i und §7h steuerlich gefördert. Das bedeutet interessante Möglichkeiten für Kapitalanleger und Eigennutzer.

Neubau

Eine Besonderheit der Puccini-Hofgärten ist das nahe Beieinander von Alt- und Neubauten.

Um mit den liebevoll gestalteten Altbauten Schritt halten zu können, werden alle Neubauten besonders aufwändig ausgeführt. Townhouses und Apartments erhalten echte Vollklinkerfassaden, für ein robustes und zugleich ansprechendes Äußeres. Mit dieser Fassadengestaltung fügen Sie sich harmonisch in die bestehende Bausubstanz ein, die in gelben und roten Backstein ausgeführt ist.

Klassische Linienführung ist bei sämtlichen Neubauten in den Hofgärten ein Muss. So bilden Sie zusammen mit den ehemaligen Fabrikgebäuden, aber auch gemeinsam mit der alten Fabrikantenvilla ein in sich stimmiges Gesamtensemble. Alt- und Neu, sondern auch Vergangenheit und Zukunft bilden hier ein harmonisches Miteinander.

Sicherheit

Auf das Thema Sicherheit und Service wurde bei der Planung der Hofgärten besonderer Wert gelegt. Ausgangspunkt des Sicherheitskonzepts ist die denkmalgeschützte Mauer, die das Gelände von zwei Seiten umgibt, und der historische Zaun, der heute zum Teil noch erhalten ist und um die fehlenden Teile ergänzt wird. So entsteht ein in sich geschlossenes Wohnensemble. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Kinder können sich in den Hof- und Privatgärten frei bewegen. Unbefugten ist der Zutritt nicht möglich. Ein behütetes Wohnen wird somit gegeben. Sicherheit bieten die drei Eingangsportale, die mit Kleinkindsicherungen und Gegensprechanlagen versehen sind.

Um dem gehobenen Anspruch seiner Bewohner gerecht zu werden, wird auf dem Anwesen ein erweiterter Hausmeisterservice installiert. Dieser soll das allgemeine Leben erleichtern sowie Ordnung und Sicherheit auf dem Anwesen gewährleisten. Für den Hausmeister wird ein kleines Büro im Kellerbereich des Kontorhauses erstellt. Die Puccini Hofgärten avancieren damit zu einer attraktiven Adresse für Menschen, die Dienstleistung, persönliche Dienstleistung, persönliche Betreuung, Sicherheit und Service zu schätzen wissen.

Sicherheitskonzept

  1. Das Wohnensemble wird umschlossen von einer denkmalgeschützten Mauer und einem 2m hohen Zaun.
  2. Es gibt zwei gesicherte Parkdeck – Zufahrten
  3. Öffnung der Zufahrtstore mit einer Funkfernbedienung
  4. Die Fußgänger–Eingänge sind mit einer zusätzliche Gegensprechanlage und einer Kleinkindsicherung ausgestattet
  5. Erdgeschoß-Einheiten erhalten eine 6 mm starke einbruchshemmende Verglasung und abschließbare Oliven an der Innenseite der Fenster
  6. Einbau von einbruchshemmenden Wohnungseingangs-türen - Widerstandsklasse WK3 mit 3-Punkt-Verriegelung

Historie

Ursprünglich war das heutige Komponistenviertel ein eigenständiger Ortsteil der Gemeinde Weißensee, ein beliebter Ausflugsort vor den Toren Berlins. Im Zuge der Industrialisierung wanderten immer mehr Betriebe aus der Hauptstadt in die umliegenden Gemeinden ab. Davon profitierte auch das damals noch “Neu Weißensee“ genannte Komponistenviertel, das sich zum begehrten Standort für Handwerk und produzierendes Gewerbe am Rande der Stadt entwickelte.

Die Hofgärten sind ein Teil dieser Geschichte. Das Areal wurde seit Ende des 19. Jahrhunderts als Hauptsitz der Carl Müller Gummiwarenfabrik genutzt, die zuvor im Zentrum Berlins ansässig war. Auf kontinuierlichem Erfolgskurs errichtete die Unternehmerfamilie im Jahr 1898 zunächst das so genannte Kontorhaus, in den folgenden Jahren kamen das große Fabrikgebäude, ein Kutschergebäude und die Fabrikantenvilla dazu.


© Fotos Landesarchiv Berlin

Bis zum Jahr 1994 – nach dem Zweiten Weltkrieg in Form eines Genossenschaftlichen Betriebs – wurden auf dem Areal Gummiwaren verarbeitet. Danach blieben die Gebäuden ungenutzt.

Hinweis! Der Verkauf erfolgt durch uns Provisionsfrei und im Auftrag des Eigentümers!

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- BAUTENSTAND JUNI 2009 -

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Aktuelle Preisliste (PDF-Format)